Über das LSI

Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche. Das gilt gerade auch für die öffentliche Verwaltung, in der eine Vielzahl von Daten der Bürgerinnen und Bürger, der Unternehmen im Land und auch der eigenen Beschäftigten verarbeitet werden. Mit steigender Digitalisierung wachsen aber auch die damit verbundenen Gefahren. Bayern reagierte als erstes Bundesland auf die neue Bedrohungslage und hat ein Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) gegründet. Jedermann muss darauf vertrauen können, dass seine Daten in der öffentlichen – sei es staatliche oder kommunale – Verwaltung sicher aufgehoben sind.

Das neue Landesamt startete im Dezember 2017 und wird auf bis zu 200 IT-Sicherheitsexperten wachsen. Für die Errichtung des LSI wurde das Bayerische E-Governmentgesetz um einen 2. Teil ergänzt, der die Aufgaben und Befugnisse sowie die Datenschutzvorschriften des LSI enthält. Die Gesetzesänderung und damit die Errichtung des LSI wurde im November 2017 einstimmig im Bayerischen Landtag beschlossen. Das Gesetz finden Sie hier.

Der Organisationplan bildet die Gliederung des LSI ab, welche sich an den aktuellen Schwerpunkten – Schutz der staatlichen IT-Systeme und Beratungsangebot für Kommunen, öffentliche Unternehmen im KRITIS-Bereich und Bürger – ausrichtet. Teil der Technikabteilung ist das BayernCERT, das Sicherheitsvorfälle erkennt und in Abstimmung mit den Ressorts löst. Erster Präsident des LSI ist seit April 2018 Daniel Kleffel. Ständiger Vertreter ist ab Dezember 2019 Herr Dr. Thomas Kaiser.

Oragnisationsplan LSI

Leitbild des LSI

Bürger und Unternehmen haben Anspruch darauf, dass ihre Daten beim Freistaat Bayern sicher sind. Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als die IT-Sicherheitsinstanz des Freistaats Bayern schützt die IT-Landschaft der öffentlichen Hand auf professionellem Niveau. Wir verstehen uns als zentralen und leistungsstarken Ansprechpartner für die Staatsverwaltung, die Kommunen, öffentliche Unternehmen und Bürger. Die Grundlage unseres Erfolges bildet ein wertschätzender und partnerschaftlicher Umgang.

Standort

Standort des neuen Landesamtes ist Nürnberg. Mit seiner zentralen Lage in Bayern, besten Verkehrsanbindungen, einer reichen Hochschullandschaft in der Umgebung, zahlreichen Firmen im IT-Sicherheitsumfeld und nicht zuletzt mit der it-sa, Europas größter Messe für IT-Sicherheit, ist Nürnberg idealer Standort für das LSI.

Das LSI hat zwei Außenstellen, in Würzburg und Bad Neustadt a.d.Saale. Die Lage der Standorte sind hier im BayernAtlas dargestellt:

LSI, Keßlerstraße 1, Nürnberg, Bayern Atlas

Außenstelle Würzburg, Mergentheimer Straße 20/22, Bayern Atlas

Außenstelle Bad Neustadt a.d.Saale, Siemensstraße 16, Bayern Atlas

Cyberabwehr Bayern

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden und überregionalen Bedrohungslage aus dem Cyberraum hat die Bayerische Staatsregierung beschlossen, zu Beginn des Jahres  2020 die „Cyberabwehr Bayern“ ins Leben zu rufen.

Dabei handelt es sich um eine behördeninterne Informations- und Kooperationsplattform für alle bayerischen Landesbehörden mit Cyber-Sicherheitsaufgaben.

Teilnehmer der Cyberabwehr Bayern sind:

  • das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI)
  • das Cyber-Allianz-Zentrum (CAZ) im Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz
  • die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) im Bayerischen Landeskriminalamt
  • die Zentralstelle Cybercrime Bayern bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg (ZCB)
  • das Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA)
  • der Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD)

Den Behördenflyer der Teilnehmer der Cyberabwehr Bayern finden Sie hier.